Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel

El Salvador führt Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel ein

El Salvador schreibt Geschichte. Das kleinste Land Mittelamerikas hat am heutigen Mittwoch, dem 9. Juni, Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Seit zwei Dekaden gibt es in El Salvador keine einheimische Währung mehr. Das zentralamerikanische Land verließ sich zuletzt auf den US-Dollar. Doch nun will sich die Regierung unabhängig von der Geldpolitik der US-Notenbank machen. Mittel zum Zweck: der Bitcoin.

El Salvadors Regierung hat eine Gesetzesinitiative für die Nutzung der Kryptowährung Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel im Parlament eingebracht. Die Abgeordneten des Finanzausschusses gaben kurz darauf am Dienstagabend (Ortszeit) ihre Zustimmung, wie das Parlament auf Twitter mitteilte. Die Regierungspartei Nuevas Ideas (Neue Ideen) hat seit Mai eine Zweidrittelmehrheit im Parlament, das aus nur einer Kammer besteht.

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass in dem mittelamerikanischen Land jeder Händler Bitcoin als Zahlungsmittel annehmen muss, der technisch dazu in der Lage ist. Auch Steuern können demnach in der Kryptowährung bezahlt werden. Auf den Tausch von Bitcoins soll keine Kapitalertragssteuer erhoben werden. Den Wechselkurs zum US-Dollar werde der Markt frei entscheiden. Das Gesetz soll 90 Tage, nachdem es im Amtsblatt erscheint, in Kraft treten...

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